Mit Schwimmbrille gehen Kinder schneller unter – versprochen

Schwimmbrille Kinder

Kinder sollten so früh wie möglich an das Element Wasser gewöhnt werden. Das hat vor allem den Hintergrund, dass wir alle unsere Kinder vor einem Tod durch Ertrinken schützen müssen. Wenn auch Sie das verhindern möchten, führt die Gewöhnung in einem Schwimmbad kein Weg daran vorbei. Mit einem Schwimmkurs können Sie Ihr Kind bestens vorbereiten. So sollte auch am Weiher oder ein See keine große Gefahr mehr darstellen. Im Schwimmbad und später auch im See sollten Sie Ihrem Kind eine Schwimmbrille mitgeben. Es sollte selbst entscheiden können, wann es mit der Schwimmbrille schwimmen möchte und wann nicht. Besprechen Sie mit Ihrem Kind aber unbedingt die Vorteile und Nachteile, die eine Brille mit sich bringt.

Brauchen Kinder eine Schwimmbrille, sollte man eine haben oder braucht man nicht zwangsläufig eine solche Brille?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, es kommt immer darauf an, wie Ihr Kind mit einer Schwimmbrille für Kinder zurecht kommt. Kinder, die Angst vor Wasser haben, sollten Zugriff auf eine Schwimmbrille haben, da sie unter Wasser damit sehen können. Wenn Ihr Kind erstmal eine gewisse Sicherheit im Wasser erlangt hat, muss Ihr Sprössling die Brille nicht zwangsläufig tragen. Denn auch ohne Brille kann man unter Wasser sehen. Sportschwimmer tragen immer eine Schwimmbrille, man sieht oft erwachsene Schwimmer bei Schwimmwettkämpfen ständig die Brille tragen. Für das reine Freizeitvergnügen ist die Schwimmbrille allerdings kein Muss. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihrem Kind die Brille richtig aufsetzen, so dass diese perfekt sitzt und die Gummiränder richtig anliegen. Für das Tauchen und Schnorcheln können Sie Ihrem Kind eine Taucherbrille organisieren, diese ist für solche Aktivitäten die sicherste und beste Lösung.

Vorteile einer Schwimmbrille

Die Brille kann Kindern, die das Schwimmen gerade erst erlernen eine gewisse Hilfe und Sicherheit geben. Sie müssen lediglich die Luft anhalten, sehen aber unter Wasser scharf. Dies nimmt ein wenig die anfängliche Angst vor Wasser. Das Tauchen in tiefere Gewässer oder in einem tiefen Schwimmbecken ist so problemlos möglich. Bei stark gechlortem Wasser ist es ebenso ratsam die spezielle Brille für das Wasser zu nutzen. Diese ist aus hygienischer Sicht ein optimaler Schutz vor diesem Wasser. Damit können Reizungen der Bindehaut vermieden werden. Kinder, die in der Schule im Sportunterricht auch Schwimmen gehen, sollten Sie Ihrem kleinen Liebling eine Schwimmbrille zur Verfügung stellen, da es dort oft um Schnelligkeit und spielerische Wettkämpfe geht und die Brille sich dafür gut eignet.

Nachteile einer Schwimmmaske

Damit rechnet man oft nicht, doch Sie sollten sich der Nachteile dieser Brillen unbedingt im Klaren sein. Mit dieser Schwimmmaske sollte nicht tiefer als 2 Meter getaucht werden. Da durch das enge Aufsetzen dieser Brille kein Druckausgleich möglich ist, entsteht ein Unterdruck im Inneren. Es könnte der Fall eintreten, dass Äderchen im Auge platzen. Die Netzhaut könnte sich sogar im Ernstfall vom Auge lösen. Daher kommt die Regel, dass Ihr Kind nicht tiefer als 2 Meter mit der Schwimmbrille tauchen sollte. Bei Sportwettkämpfen, bei denen es um Schnelligkeit im Schwimmen geht und nicht um das Tauchen, kann die Brille guten Gewissens genutzt werden.

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